Importierte Armut – Das Geschäft mit der Ausbeutung von Arbeitsmigranten aus Südosteuropa

Datum und Zeit
20.10.20 - Dienstag
19:00

Veranstaltungsort
IG Metall, Sitzungsraum
Friedrich-Ebert-Anlage 24
69117 Heidelberg

Kategorien


Wöchentlich kommen Menschen aus ost- und südosteuropäischen EU-Staaten nach Deutschland, um hier zu arbeiten. Häufig geraten sie dabei in die Mühlen von ausbeuterischen Systemen, am Ende bleibt gerade noch genug Geld, um ein Busticket in die Heimat zu kaufen.

Skandale wie der in der Fleischfabrik Tönnies haben das Licht der Öffentlichkeit auf die Arbeits- und Lebensbedingungen dieser Menschen gerückt, doch es gibt sie auch in vielen anderen Branchen: Baugewerbe, Reinigungsgewerbe, Pflege, Hotellerie, Landwirtschaft oder Logistik, um nur einige zu nennen.

Die Beratungsstellen „Faire Mobilität“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, gegen die Ausbeuter vorzugehen. Immer wieder treffen sie dabei auf das Argument: „Hier bekommen die doch immer mehr, als wenn sie daheim arbeiten würden.“ Importieren wir uns also Armut, damit wir sie hier mit gutem Gewissen ausnutzen können?

Dieser Frage wollen wir in unserem Interview mit der Leiterin der Beratungsstelle Faire Mobilität Mannheim, Renate Zäckel nachgehen. Das Interview führt Adrian Gillmann, Kulturvermittler, Programmgestalter (Dai Heidelberg)

Anmeldung erforderlich, die Präsenzplätze sind begrenzt.
Nach der Anmeldung wird Ihnen der persönliche Zoom-Link per Mail zugeschickt.

Anmeldung und Information: DGB Heidelberg Rhein-Neckar, mannheim@dgb.de, 0621-150470-19

Veranstalter: DGB-Kreisverband Mannheim / Rhein-Neckar West

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Das Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung

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