Selbstverständnis

Seit 2004 ist das „Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung“ (Bündnis) ein offener Zusammenschluss von Organisationen in Heidelberg und Umgebung, welche sich gegen Armut und Ausgrenzung engagieren. In einem Grundsatzpapier aus dem Jahr 2010 (PDF) haben wir das festgehalten. Seit 1. Oktober 2014 ist das Heidelberger Bündnis Mitglied der Landesarmutskonferenz Baden Württemberg.

Gemeinsames Anliegen ist es, zur Herstellung annähernd gleicher Chancen und Lebensbedingungen aller Bürgerinnen und Bürger aktiv beizutragen und Sprachrohr für die Armen zu sein. Unser Ziel ist es, Armut und Ausgrenzung und deren strukturelle Ursachen zu bekämpfen, indem vor allem die Öffentlichkeit für das Thema interessiert und sensibilisiert wird. Dies umfasst sowohl die Fachöffentlichkeit, die politischen Akteure und Multiplikatoren als auch allgemein die Bevölkerung. Auf den örtlichen bzw. regionalen Bezug wird dabei ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit steht dabei diese gemeinsame Thematik jenseits der einzelnen eigenen Interessen der Organisationen. Die Veranstaltungen und Aktivitäten werden in einem transparenten, gleichberechtigten und konsensorientierten Prozess geplant, gestaltet und durchgeführt. Hierbei ist es wichtig, dass auch die betroffenen Menschen einbezogen werden.

Das Bündnis lebt von den Aktivitäten und dem Engagement seiner Mitglieder, die für die Arbeit im Bündnis Personalkapazitäten und ihre Strukturen einbringen. Das Bündnis führt mindestens einmal im Jahr Aktionstage oder eine Aktionswoche zum Thema durch. Hierbei orientiert es sich an dem von der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg im Rahmen des landesweiten Aktionstages vorgegebenen Thema, ergänzt und erweitert es aber vor allem um lokale Aspekte.

Das Bündnis will die sozialen Akteure in Heidelberg und Umgebung weiter vernetzen, hierdurch weitere gemeinsame Aktivitäten anregen und durch eine Verbesserung der sozialen Infrastruktur Armut und Ausgrenzung entgegenwirken.

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