Unterstützen Sie die europaweite Bürgerinitiative „Housing for all“!

Jede Unterschrift zählt, damit die Europäische Kommission handeln muss.

Es soll erreicht werden, dass die EU Kommission bessere rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen für bezahlbares und soziales Wohnen für alle Bürgerinnen und Bürger in Europa ermöglicht.

Die Situation am Wohnungsmarkt hat sich dramatisch verschlechtert. Die Folgen von steigenden Wohnkosten gegenüber zurückbleibenden Einkommen ist in ganz Europa bis weit in die Mitte der Gesellschaft spürbar. Besonders stark betroffen sind Kinder, Frauen im Alter, Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose und Menschen mit chronischer Erkrankung.

Bis zum 18.03.2020 müssen europaweit 1 Million Menschen unterschreiben, damit die EU-Kommission die Forderungen anhört.

Sie können „Housing for All“ online unterzeichnen
oder Sie drucken Unterschritftsformulare aus.

Weiteres Material:
Info-Flyer 1
Info-Flyer 2
Ausführliche Hintergrundinformation

Unterschreiben Sie jetzt!

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Ein neuer Sponsor

Solange es in Heidelberg Menschen gibt, die nicht genug für ein gutes Leben haben, sind alle Bürgerinnen und Bürger gefordert – daran arbeitet das Heidelberger Bündnis. Der Lions-Club Metropolregion Rhein-Neckar hat durch die Aktionswoche und durch Gespräche die Arbeit des Heidelberger Bündnisses kennen gelernt. Der Club wird durch eine dauernde Unterstützung helfen, das Bewusstsein für das Wohlergehen aller Menschen in unserer Stadt zu wecken.

„We Serve“ ist das grundlegende Motto der Lions Clubs in der ganzen Welt.
Die Lions-Clubs wollen bewusst das friedliche Zusammenleben in der Gesellschaft fördern. Das Streben nach gemeinnütziger Arbeit ist bis heute einer der wichtigsten Grundsätze der Vereinigung. Alle Projekte sind diesem Ziel verpflichtet.

Mehr über das Wirken des Lions-Club Metropolregion Rhein-Neckar:
https://www.facebook.com/LionsClubMRN/

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Ratgeber für Eppelheim

Nicht nur für Heidelberg, sonden auch für Eppelheim gibt es einen Ratgeber, der „Hilfe für alle Lebenslagen“ vorstellt. Grundlage für diese Zusammenstellung war der Heidelberger Wegweiser „Wo gibt’s Unterstützung, wenn’s nicht reicht?“, den das Heidelberger Bündnis zusammen mit der Stadt Heidelberg herausgegeben hat.

In dem Eppelheimer Ratgeber werden Einrichtungen in Eppelheim und den benachbarten Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises vorgestellt. Außerdem sind auch Adressen und Einrichtungen aus Heidelberg berücksichtigt.

Hier erhalten Sie den Ratgeber
„Hilfe in allen Lebenslagen“ im Download.

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Bündnis trifft Gemeinderat

Im Rahmen der Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung trafen am 15.10.2019 etwa 30 Mitarbeiter*innen von 20 Trägern mit 10 Stadträt*innen zusammen. Fingerfood und Getränke wurden vom Gastro-Qualifizierungsprojekt „Cook Your Future“ beigesteuert.

Die Diskussion lief in vier Arbeitsgruppen, wobei die Themen in einer zweiten Runde mit anderer Besetzung besprochen wurden:
A) Besondere Lebenslagen
B) Inklusion/Gesundheit
C) Betreutes Wohnen/Wohnungslosigkeit
D) Jugendhilfe
Jede Gruppe kam anhand der folgenden Fragen ins Gespräch:
Welche Themen haben wir?
Was brauchen wir um diese Themen umzusetzen/zu bearbeiten?
Wir können wir darüber im Gespräch bleiben.

Vorstellung der Ergebnisse in Plenum
Jede Gruppe hat die Diskussion dokumentiert. Die Darstellung der ganzen Ergebnisse wäre an dieser Stelle zu ausführlich. Anbei je ein Beispiele der Vorschläge/Ideen der Gruppen:

Besondere Lebenslagen

z.B.: Es sollte eine zentrale Stelle Wohnen der Stadt eingerichtet werden, die sich speziell um Menschen kümmert, die aus dem aktuellen Wohnungsmarkt verdrängt werden

Inklusion / Gesundheit

z.B. : Gemeinderäte sind keine Fachleute- oft- sie brauchen die Anregungen, Ideen und Konzepte aus der Fachwelt. Es besteht aber eine große Bereitschaft des Gemeinderats das dann zu transportieren

Jugendhilfe

z.B. : Vorschlag eines Stadtrats Träger+ Ämter ein Stunde vor Beginn einer Jugendhilfeausschuss-Sitzung zum Gespräch einzuladen um über Themen zu sprechen, die nicht aussschussrelevant sind, sondern mittel/langfristig wichtig wären um sie z.B. in die kommenden Doppelhaushalte einzuarbeiten

Betreutes Wohnen / Wohnungslosigkeit

Vom Bündnis werden grundlegende Gemeinderatsbeschlüsse zur Wohnungspolitik eingefordert, die nicht nur die Bedarfe der untersten Einkommen, sondern auch die Bedarfe der unteren und mittleren Einkommen abdecken. Das Bündnis steht hinter dem Entwurf für den Appell der Bürger Aktion WohnWende i.G. als anzustrebender Grundsatzbeschluss des Gemeinderats. Daraus wird ein Bürgerantrag werden.

Fazit:
es war zu erwarten, dass die Leitfragen nicht stringent verfolgt werden konnten. Trotzdem fanden die Beteiligten den Austausch fruchtbar. Es liegt nun auch in der Verantwortung von uns Trägern den Austausch mit den Stadträt*innen zu verstetigen.

Bericht Gerd Schaufelberger

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Bürgeraktion Wohnwende – jetzt unterstützen!

Jetzt Unterstützer sammeln für
Bürgeraktion WohnWende

Am 16.10.2019 präsentierte das Heidelberger Bündnis den Start des Gründungsprozesses für die Bürgeraktion WohnWende.
Bericht auf unserer Video-Seite
Bericht in der RNZ

Ab jetzt werden Unterstützungserklärungen von natürlichen und juristischen Personen gesammelt, die die Gründung der Bürgeraktion mit aus der Taufe wollen. Die inhaltliche Ausrichtung der Bürgeraktion, wie sie im Appellentwurf an den Gemeinderat auf der Rückseite der Unterstützererklärungen steht, soll gemeinsam als Bürgerantrag auf die Tagesordnung des Gemeinderats gesetzt werden.

Es geht darum, eine langfristige organisatorische Struktur zu schaffen, da die WohnWende lange dauern wird. Dafür müssen sich Arbeitsgruppen, Stadtteilgruppen und Gruppen in den Umlandgemeinden bilden. In einem
Vorbereitungstreffen am 13.11.2019
werden Grundlagen geschaffen, um
in einem RATSCHLAG am 28.11.2019
den Bürgerantrag zu starten, ein Aktionsprogramm zu verabschieden und mit einem Gründungsaufruf und einer Satzung einen Trägerverein zu gründen.

Es ist schon länger deutlich geworden, dass Forderungen alleine von sozialen Verbänden nicht ausreichen und nur eine Erhöhung des Drucks aus der Bürgerschaft für eine wirksamere Wohnungspolitik sorgen kann. Wir brauchen dafür eine starke Bürgeraktion! Daher rufen wir auf, dafür etwas zu tun. Bitte werben Sie intensiv mit den Unterstützungserklärungen natürliche Personen und juristische Personen an, die die Bürgeraktion mittragen wollen.

Die WohnWende unterstützen

Die „Wissenden“ können den Start beschleunigen. Je mehr Unterstützer, desto besser!
Melden Sie sich als Unterstützer:
          Formular für natürliche Personen
oder für Firmen, Vereine, Verbände, Gemeinden, … :
          Formular für juristische Personen

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Aktionswoche 2019

Jedes Jahr nutzen wir die Woche rund um den Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut dazu, viele Menschen für die Probleme durch Armut und Ausgrenzung zu sensibilisieren. In Beratungsangeboten für betroffene Menschen, in Treffpunkten und Diskussionen, in der Kunstausstellung ArTmut und politischen Veranstaltungen wird das Thema aufgeriffen.

Dieses Jahr findet die Aktionswoche vom 13. 10. bis zum 20. 10. 2019 statt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Aktions-Seite, und das Programm ist in unserer Termin-Vorschau zu finden.

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Ein Circus zum Verlieben

Stell dir vor, ein Circus zeigt dir
die unglaubliche Schönheit dieser Welt,
in der alle Menschen ihren Platz finden.
Ein MeisterGesamtKunstCircus.
Tauche ein in die Welt von
Magie – Komik – Musik – Poesie
Lass dich includieren in den Circus Inclusioni –
und eine neue Welt nimmt dich auf.

Das Leben mit Behinderung bietet skurrile und absurde Momente, die einfach saukomisch sind. Dieses Potential wird hier mit anarchistischer Freude am Schopf gepackt.

„Wenn man drüber lachen dürfte“
… da lachen wir drüber. Wir geben Euch die Lizenz zum Lachen.
Lacht über uns, lacht mit uns!

Im September 2014 aus einem Workshop entstanden, präsentiert der „Heidelberger Beschwerdechor“ unter der Leitung von Bernhard Bentgens
dieses Jahr sein erstes abendfüllendes Programm: „Circus Inclusioni“. Ein MeisterGesamtKunstCircus aus Melodien von Steppenwolf bis zu den Prinzen, von Bentgens bis Sting und eigenen Texten, gewürzt mit Witz und Humor. Neben den Gesangsnummern bietet „Circus Inclusioni“ natürlich alles, was ein Zirkus zu bieten hat: Artistik, Spannung, Überraschung und Verzauberung.

„Du kannst es drehen wie du willst, alles geht in Richtung Circus Inclusioni.“ Das Programm ist nicht nur schön, sondern auch traumhaft, brillant und phänomenal, einfach überwältigend.

 Premiere: Stadthalle Weinheim, 2. Juni 2019 um 18 Uhr

Zeitungsbericht aus der RNZ
Weitere Termine und Informationen unter
www.beschwerdechor-heidelberg.de 
Karenvorverkauf über: www.reservix.de

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Wer die Wahl hat …

Am 26. Mai finden die Europawahl und die Wahl zum Heidelberger Gemeinderat statt. Auf der Tagesordnung sind viele soziale Fragen, besonders auch die Thematik bezahlbarer Mieten. Das Heidelberger Bündnis hat die Wahlprüfsteine von 2014 zum Ausgangspunkt genommen, in acht Bereichen soziale Forderungen zu formulieren: Wahl-Flyer

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Bericht zur sozialen Lage in Heidelberg

Nach langer Vorarbeit ist der neue Bericht zur sozialen Lage erschienen. Erstmals wurde er nicht von städtischen Ämtern erarbeitet, sondern von „SIM – Sozialplanung und Quartiersentwicklung, München“, einem unabhängigen Dienstleister mit langjähriger einschlägiger Projekterfahrung im Bereich kommunale Berichterstattung. Beteiligt waren auch 27 Vertreterinnen und Vertreter sozialer Organisationen, unter anderen auch des Heidelberger Bündnisses gegen Armut und Ausgrenzung.

Der Bericht zeigt die Situation auf, die – vergleicht man mit anderen Städten – nicht dramatisch ist. Doch lässt Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner auch keinen Zweifel, „dass wir in einer vergleichsweise wohlhabenden Stadt wie Heidelberg in unseren Anstrengungen nicht nachlassen dürfen“.

Eine wesentliche Neuerung in diesem dritten Bericht der Stadt ist nun, dass er auch Handlungsempfehlungen gibt. Sie nehmen den Arbeitsmarkt und die Bildung in Blick, dabei besonders auch Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren. Ein blinder Fleck bleibt dabei jedoch: das brennende Thema des Wohnraums für Menschen mit begrenzten Mitteln wurde ausgespart. Man verweist auf das „Handlungsprogramm Wohnen“. Die enge Verknüpfung mit sozialen Zusammenhängen droht dadurch aus dem Blick zu geraten.

Download:

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Gesellschaftsmonitoring

Ein sperriger Titel für ein spannendes Projekt

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat in Zusammenarbeit mit der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt ein Internetangebot erstellt, das die soziale Wirklichkeit in unserem Bundesland darstellen soll.

Sie finden diese Plattform unter http://www.gesellschaftsmonitoring-bw.de/.

Statistische Daten werden hier umfassend und nutzerfreundlich aufbereitet und online zugänglich gemacht Per Mausklick können in Sekundenschnelle sozialpolitisch relevante Kennzahlen und langfristige Entwicklungen abgerufen werden. Die bisherigen Module des heute freigeschalteten Monitorings sind:

  • Armut und Reichtum
  • Integration
  • Familie und Zusammenleben
  • Kinder, Jugendliche und ältere Menschen
  • Bürgerschaftliches Engagement
  • Gleichstellung
  • Inklusion
  • Gesundheit
  • Demografie
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